Communiqués médias

Seelandtangente ohne Chance

Im Grossen Moos hätte es mehr Platz für eine Autobahn als am nördlichen Seeufer. Aber diese Alternative ist nun Geschichte. Eine solche Strasse wäre «nicht bewilligungsfähig.» Gegenwärtig schlängelt sich der Verkehr auf der N5 mit Tempo 60 oder 80 zwischen Weinbergen und Seeufer durch. Eigentlich ein topografischer Unsinn, hätte es doch auf der anderen Seeseite viel mehr Platz. Deshalb ist für das letzte Stück im Nationalstrassennetz immer wieder die Option einer Seelandtangente über das grosse Moos in die Diskussion eingebracht worden. Doch nun erteilt eine Studie dieser Alternative eine Abfuhr. Der Grund: Eine solche Autobahnmüsste durch Fruchtfolgeflächen gebaut werden. Und

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Warum dauert das so lange, Herr Fehr?

Seit dem Westast-Aus sind 18 Monate vergangen, passiert ist seither nicht viel Sichtbares. Zeit für ein Gespräch mit Biels Stadtpräsident. Der Westast-Dialogprozess hat schier Unglaubliches geschafft: Ein umfassender Kompromiss, der viele Organisationen, Verbände und Komitees mit einschloss, ermöglichte die Beerdigung einer bereits baureifen Autobahn. Der aussergewöhnliche Tag, an dem der Schlussbericht verabschiedet wurde, liegt jetzt bereits 18 Monate zurück. Geredet wurde seither viel in Biel, über eine mögliche neue Autobahnplanung, über kurz- und mittelfristigeMassnahmen. Nur: Greifbares ist in dieser Zeit kaum entstanden. Das soll sich jetzt ändern. Heute präsentiert die Organisation Espace Biel Nidau, welche die Empfehlungen aus dem Dialogprozess

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Das Zukunftsbild Dialogprozess

Von 2019 bis 2020 fand der Dialogprozess zum Autobahnprojekt A5-Westast statt.Eine zentrale Grundlage zur Entscheidungs- und Lösungsfindung bezüglich desUmgangs mit dem Autobahnprojekt ist das Zukunftsbild. Es ist eine gemeinsameZielvorstellung für Stadt und Region.Dieses erste Zukunftsbild zeigt grundsätzliche Vorstellungen, die aber konkreträumlich verortet werden. Auf deren Basis sind die Stossrichtungen im Umgangmit Städtebau und Verkehr in der Region und die damit verknüpften kurz-, mittelundlangfristigen Massnahmen (stufenweise Umsetzung) definiert.Das Bild zeigte, dass das Projekt Westast nicht mit den Entwicklungsvorstellungender Region kompatibel ist. Dies hat vor allem damit zu tun, dass das Zukunftsbildnicht das Thema Verkehr im Vordergrund stellte, sondern gleichwertig behandeltewie die

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Bieler Westast: Wie der Autobahnkompromiss unterlaufen wird

Artikel aus infosperber – Catherine Duttweiler / 22.05.2022 Der Dialogprozess galt als historisch. Doch jetzt kommt es zum Backlash. Infosperber nahm Einblick in unveröffentlichte Dokumente. Es war die erste Aktion seit Abschluss des erfolgreichen Bieler Dialogprozesses: Am letzten Wochenende haben rund 100 Velofahrerinnen und Velofahrer samt Kind und Kegel während einer halben Stunde den Autoverkehr ausgebremst – auf der Nationalstrasse N5 am idyllischen Bielersee. Mit dem «sonntäglichen Augenschein» mit Picknick protestierten mehrere Organisationen, darunter Pro Velo und Pro Natura, gegen die lebensgefährlichen Baustellen, die Betonierung der geschützten Reblandschaft – und gegen die Bieler Stadtregierung, welche «ungestört bauen lässt, ohne die

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Velo-Demo legt Verkehr auf der N5 lahm

Bielersee-Ufer – Rund 100 Velofahrer haben gestern gegen den Ausbau der N5 entlang des Bielersees protestiert. Ihrer Meinung nach wird die Strecke immer gefährlicher. Und plötzlich geht nichts mehr: Verschiedene Organisationen, darunter Pro Velo, das Komitee «N5 Bielersee – so nicht» und Pro Natura Seeland hatten am gestrigen Sonntag zum Veloausflug auf der N5 am linken Bielerseeufer geladen. Rund 100 Personen sind dem Aufruf gefolgt und haben den Autoverkehr, nebeneinander auf der ganzen Breite der Fahrbahn radelnd, zeitweise praktisch komplett lahmgelegt. Der Grund: Die Teilnehmenden protestierten mit dem bewussten Ausbremsen des motorisierten Verkehrs gegen die gefährliche Baustellensituation auf der N5

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Velofahrer:innen kämpfen für Lebensqualität und Sicherheit am Bielerseeufer

Twann/Biel, 15. Mai 2022 Das Bundesamt für Strassen baut für 100 Millionen Franken die N5 entlang dem Bielersee aus und schafft vollendete Tatsachen für eine Neuauflage der Westast Autobahn. Dabei wird die geschützte Reblandschaft Stück für Stück zerstört während die Strecke für Velofahrende und Fussgänger:innen immer gefährlicher wird. Neun westastkritische Organisationen fordern: Stoppt das Betonmonster, bevor es Tote gibt! Unter dem Deckmantel einer «Gesamtsanierung» erhöhen die Behörden derzeit den Druck für den Vollausbau der N5 zur neuen Westast Autobahn entlang des idyllischen Bielersees. Planungsunterunterlagen des Bundesamtes für Strassen (Astra) dokumentieren: Für 100 Millionen Franken soll die bestehende Autostrasse mitten in

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Nach umstrittenen Aussagen zu möglichen Autobahn-Anschlüssen: Christoph Neuhaus krebst zurück

Die Schliessung der Netzlücke in Biel sei nur mit Autobahn-Anschlüssen möglich: Das behauptete der kantonale Baudirektor Christoph Neuhaus. Jetzt will er davon nichts mehr wissen. Lino Schären, Bieler Tagblatt vom 31.3.2022 Planen die Behörden nach dem Tod des A5-Westasts nun heimlich an einer neuen Stadtautobahn oder nicht? Dieses Thema kommt in Biel nicht zur Ruhe. Aufgeworfen hatte den Verdacht das Komitee «Westast – so nicht» im vergangenen Herbst. Biels Stadtpräsident Erich Fehr (SP) versuchte, die Sorgen zu zerstreuen, indem er gegenüber dem «Bieler Tagblatt» versicherte, dass es nach dem riesigen Widerstand gegen das versenkte Projekt keine neuen Stadtanschlüsse geben wird.

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Kanton hortet Land für möglichen Autobahnanschluss

Bieler Autobahn: Neue Indizien Für eine allfällige Stadtzufahrt zu einem Jura-Autobahntunnel hält das kantonale Tiefbauamt entlang der Bieler Seevorstadt mehrere Parzellen zurück. Von Simone Lippuner, Berner Zeitung Die Gärten sind gross, die Altbauten teilweise hübsch saniert. Zwar ist es an der dicht befahrenen Bieler Seevorstadt laut, dafür ist man in wenigen Minuten am See oder im Stadtzentrum. Die Liegenschaften gehören teils Privaten, teils der Stadt oder dem Kanton: Dieser hat unter anderem an der Seevorstadt vorsorglich Landreserven für das Ende 2020 beerdigte Projekt eines Autobahn-Westasts mitten durch Biel angelegt. Auf Anfrage bestätigt Kantonsoberingenieur Stefan Studer nun, dass der Kanton einige

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Bund plante zuerst im Alleingang

Das Bundesamt für Strassen will am linken Bielerseeufer die Strasse erweitern. Die Behörde verspricht mehr Sicherheit für Velofahrende – doch Kritiker monieren, dass am Volk vorbei geplant wird. Hat es die Stadt Biel verschlafen, sich mit dem Bund gemeinsam an einen Tisch zu setzen, um eine wichtige Strassenerweiterung zu planen? So jedenfalls lauten die Vorwürfe vonseiten «Westast – so nicht». Denn das Bundesamt für Strassen (Astra) soll die Bundesstrasse durch Vingelz deutlich verbreitern wollen. Und diese Pläne scheinen so gar nicht mit den erarbeiteten Kompromissen aus dem Westast-Dialogprozess übereinzustimmen. Die Bieler Baudirektion Lena Frank (Grüne) sagt dazu: «Tatsächlich hat das

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Fehlplanungen und Klimawandel? Das Astra hat nichts gelernt

Ein Jahr nach dem Aus für den Bieler Westast geben Strassenbauer wieder Gas. Grund dafür sind Führungsmängel und die Berner Wahlen. Die Freude war gross, als Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga vor einem Jahr die Bieler Stadtautobahn, das «Westast-Monster», nach einem landesweit beachteten Dialogprozess abschreiben liess. Während zwei Jahren hatten Autobahnturbos und Umweltschützerinnen zusammen mit den Behörden einen Kompromiss ausgehandelt und 60 Empfehlungen verabschiedet.   Doch nun kehrt das Monster auf leisen Sohlen zurück. Während Verbesserungen zugunsten des öffentlichen Verkehrs und für mehr Sicherheit von Velofahrerinnen und Fussgängern harzig und halbherzig umgesetzt werden, haben die Strassenbauer wieder Oberwasser: Sie planen neue Autobahnanschlüsse in der Stadt Biel, arbeiten

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